Südtirol 2018

Bis kurz vorm Urlaub waren wir uns eigentlich noch nicht ganz so sicher ob wir nach Italien fahren, aber da uns Südtirol vor zwei Jahren so gut gefallen hat sind wir doch in Richtung Süden gefahren.
Wir haben uns einige Wandertouren rausgesucht, aber da wir ein wenig Pech mit dem Wetter hatten (bei dem Sommer eigentlich kaum zu glauben), konnten wir nicht alle Touren machen. Regen, diesiges Wetter und auch langanhaltener Starkregen – alles dabei. Aber einige schöne Touren haben wir gemacht und auch tolle Schlafplätze mit dem Bulli waren dabei. Oben in den Bergen gab es Nächte mit minus Temperaturen und es war schon seltsam mit zugefrorenen Scheiben aufzuwachen. Aber auch schöne Stellplätze an kleineren Bergseen waren dabei und das ist ja das, was unseren Urlaub auch ausmacht…

Weitere Bilder gibt es hier… Südtirol

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Alpenwall, „Panzersperre“ Plamort

Die Panzersperre Plamort erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 1 Quadratkilometer auf einer Höhe von 2000m. Zum Schutz vor einer Invasion Hitlers wurde Ende der 1930er-Jahre entlang der Reschengrenze eine umfangreiche Verteidigungslinie aus Panzersperren und Bunkeranlagen angelegt. Die deutsche Expansionspolitik nach Süden brachte Italien und Deutschland in direkten Kontakt. Der mögliche Übergang nach Italien wurde mit einem großen Hauptbunker, der mit Panzerabwehrkanonen bestückt wurde und einigen kleineren Nebenbunkern mit Maschinengewehrständen samt Mannschaftsräumen abgesichert. Im Zentrum der Anlage befindet sich eine ca. 500 Meter lange Panzersperre, die sich fast über die ganze Ebene erstreckt. Diese wurde mit Lärchenholz-Pfählen errichtet, die zwischen einem halben und einem Meter hoch sind und in ein Fundament aus Beton eingelassen wurden. Darüber hinaus wurden die Pfähle mit Beton ummantelt und bekamen außerdem eine Spitze aus Metall aufgesetzt.
Als die deutsche Wehrmacht 1943 von Österreich aus in Italien einmarschierte, war die Anlage vollkommen funktionsfähig, jedoch wurde sie kampflos übergeben.

Weitere Bilder gibt es hier… Panzersperre

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Alpenwall, „Mussolini Bunker“

Der italienische Alpenwall wurde in den Jahren 1939 bis 1942 als befestigter Schutzwall gegen Deutschland errichtet. Heute ist er mit seine Hunderten von Bunkern ein stilles, aber imposantes Denkmal einer Epoche, zu der Südtirol noch immer eine schmerzliche Erinnerung hegt. Die Festungskette musste jedoch niemals ernsthaften Angriffen standhalten. In den Jahren von 1948 bis 1992 wurden Teile dieser Befestigungen weiter gegen die Bedrohung durch den Warschauer Pakt genutzt. Seit der Entmilitarisierung sind die Bunker dem Verfall preisgegeben.
Der Weg hoch ist schon ein wenig beschwerlich, aber absolut sehenswert und die Anstrengung hat sich wirklich gelohnt. Auf 2000m Höhe hat man eine herrliche Aussicht – soweit das Wetter auch mitspielt. In den Bunkeranlagen gibt es endlos scheinende Gänge und das Ganze auf mehreren Etagen…

Weitere Bilder gibt es hier… Alpenwall

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best location

Da wir es sehr genießen unsere Zeit draußen in der Natur zu verbringen, kommt es auch sehr häufig vor das wir da wo es schön ist auch im Bus schlafen. Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, das Wanderparkplätze dafür am besten geeignet sind. Meißtens sind die außerhalb von Ortschaften gelegen, man stört dadurch niemanden und wie es der Name schon sagt, kann man dort auch oft sehr schön wandern. Wir hatten dieses Jahr schon oft das Glück gehabt tolle Wanderparkplätze zu finden, aber der Platz den wir letztes Wochenende in Thüringen hatten ist wohl nicht mehr zu toppen. Mitten auf einem Berg mit einer fantastischen Aussicht in alle Richtungen. Früh morgens die Heckklappe auf, Kaffee in der Hand und den Sonnenaufgang beobachten und einfach nur die freie Sicht zu genießen. Das entschleunigt!

Ein paar Bilder gibt es noch hier… Aussicht

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Johanniter Heilstätte die 3.te

Zuletzt war ich 2015 beim Treffen mit den Jungs vom „Forum der guten Laune“ vor Ort, letztes Wochenende trafen wir uns dort wieder. Es ist immer wieder sehr entspannend sich an der alten Heilstätte zu treffen um zu fotografieren, zu grillen, am Lagerfeuer sitzen und auch dort zu nächtigen. Hat man ja doch alles ziemlich selten auf einem Lostplace. Mittlerweile gibt es dort Strohbetten und auch andere Gelegenheiten zum schlafen. Auf dem Gelände selber ist das Schlittenhunde Erlebniscamp und ist auch rund um die Uhr bewohnt und bewacht. Zum fotografieren selber war es für mich nicht so interessant, da ich schon des öfteren dort war. Aber es ging dieses Jahr auch mehr um das Treffen selber. Ich bin aber trotzdem kurz durch die Gebäude gegangen und habe ein paar Bilder gemacht, auch wenn ich nicht meine richtige Kamera und so dabei hatte. Mittlerweile befinden sich alle der Gebäude in einem Zustand des stark fortgeschrittenen Verfalls, Teile des Daches sind eingestürzt und nahezu alle Fenster sind zerbrochen, so dass die Witterung den Verfall noch weiter begünstigt. Die Gebäude enthalten auch keinerlei Einrichtungsgegenstände mehr.

Die Lungen-Heilanstalt wurde im Jahre 1902 gegründet und war nur für die Behandlung von Frauen gedacht. Erst als in Folge der besseren hygienischen Verhältnisse in den 60er Jahren die Tbc-Erkrankungen zurückgingen, entschloß man sich 1962 erfolgreich, die Kureinrichtung zu öffnen um die Belegung wieder zu maximieren. 1968 wurde die Einrichtung von der NVA bzw. den Grenztruppen der DDR übernommen und als Militärkureinrichtung genutzt. Nach der Wende stand der Komplex von 1991 an leer. Dem Johanniterorden wurde die Heilstätte 1992 wieder übergeben, aber nur noch der Wind fegt hier durch die verlassenen Gebäude…

Weitere Bilder gibt es hier… Heilstätte

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Läuft!

Nach fast 5 Jahren bin ich heute zum ersten mal wieder auf den Africaner gestiegen.
Nachdem ich die Bude nach der langen Standzeit wieder zum laufen bekommen habe, ging es zum TÜV und heute zur Zulassungsstelle. Wer hätte das gedacht… – ich jedenfalls nicht! Eigentlich wollte ich ja nicht mehr (der geneigte Follower erinnert sich -> Feierabend ) doch durch einen kleinen Anstupser von der richtigen Stelle hatte es mich dann doch wieder.
Großes hab ich nicht mehr geplant, aber für so ab und zu durch die homezone sollte es reichen…

Garage

Damals war ich gar nicht darauf vorbereitet das ich einen Zugang zu der Garage bekommen würde. Wir sind einfach nur so nochmal über das Gelände gegangen und hatten dabei festgestellt, das die eine der Türen offen stand. Ich hatte auch kein Stativ dabei und bei den Lichtverhältnissen wäre das echt von Vorteil gewesen. Darum gibt es jetzt die Bilder in s/w. – das geht immer… :)
Allerdings waren zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr alle Autos dort die ich bei meinem ersten Besuch gesehen hatte. Sehr schade.
Ich war ja schon mal auf dem alten Fabrikgelände ( der geneigte follower erinnert sich -> Verchromerei ), aber dort waren die Garagen verschlossen und ich konnte mir nur durch den Türschlitz die alten Autos anschauen und mit dem IPhone ein paar Bilder machen. Mittlerweile sind alle Autos weg – wohin auch immer.
Die ganze Geschichte um die alte Fabrik, dem ehemaligen Besitzer und den ganzen Autos ist schon ziemlich abgefahren. Anwohner hatten mir ein wenig davon erzählt und im Netz gab es auch noch einiges dazu zu lesen…

Weitere Bilder gibt es hier… Garage

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