OP-Bunker

Eine unscheinbare Industriebrache lässt auf den ersten Blick kaum erahnen, welch andere Welt direkt unter den eigenen Füßen auf einen wartet. An mehreren Stellen auf dem Gelände gelangt man in verzweigte Tunnel und begonnene Stollen. Der Bunker diente im Krieg als Luftschutzstollen und sollte auch als Hospitalbunker genutzt werden. Gegen Ende des Krieges sollte dieser dann zur Entlastung der umliegenden Krankenhäuser zum Operationsbunker umgebaut werden. Zum Glück war der Krieg aber bald vorbei, sodass der Bunker nicht mehr fertig gebaut wurde. Später wurde der Bunker von ThyssenKrupp als Beschussanlage genutzt. Angeblich wurde dort Panzerstahl getestet. Der Raum in dem das Testmaterial mit der Bodenplatte verschraubt und anschliessend beschossen wurde ist extrem beeinduckend. Überall sind die Einschlagsspuren der Geschosse zu sehen. Am anderen Ende des 100m langen Schußstollens liegt die Abschusskammer und direkt dahinter das Munitionsdepot.
Einige Anlagenteile stehen aber unter Wasser. Gummistiefel selber reichen nicht aus, da es doch zum Teil Knietief ist…

Weitere Bilder gibt es hier… Bunker

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Hotel Deluxe – Feierabend!

Über 100 Jahre war das Hotel eine der besten Adressen der Region. Nun wird es nach einigem hin und her abgerissen. Die Abrissarbeiten sollen insgesamt drei Monate dauern. Alles andere macht auch keinen Sinn mehr, denn die Bude ist mittlerweile so durchrandaliert worden und durch die Brände 2013 und 2014 ist letztendlich auch Feierabend…
1874 wurde mit viel Prunk und Prominenz das Hotel eröffnet. Einst hatte das Hotel mit Kasino einen ehrbahren Ruf, galt als Topadresse im Wellness-Wanderland. Über die Jahrzehnte wurde munter erweitert, modernisiert und die Hotelleiter wechselten. Der Komplex gehörte zu den wenigen noch existenten Grand Hotels in Deutschland. Doch in den 90er Jahren ließ die Qualität der Substanz deutlich nach, vorgeschriebene Modernisierungsarbeiten wurden nicht oder nur teilweise ausgeführt. Pläne, das Hotel wieder zu beleben, scheiterten. Als die Spielbank aufgrund der Baufälligkeit des Gebäudes aus dem Pachtvertrag ausstieg, begann die Leidensgeschichte und der Verfall.

Bilder aus 2013 gibt es hier… Hotel Deluxe

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Haus der Alten

Bereits 2014 hatte ich diese alte Fabrikantenvilla schon besucht, aber damals wollte ich keine Bilder hochladen. Ich hatte in der Zeitung gelesen das dieses Gebäude leer steht und ich bin einfach mal hingefahren. Die Villa steht in einer dicht bebauten Siedlung und mich hatte es ein wenig gewundert, das alle Türen offen standen. Auch wenn das Gebäude schon einige Jahre leer stand, so war der Zustand doch erstaunlich gut. Kaum zu glauben das so etwas keine Verwendung mehr hat. Eine alte Fabrikantenvilla, die zuletzt als Altenheim genutzt wurde und seid dem so vor sich hin marodiert.
Wie ich gerade im Internet gelesen habe, gibt es wohl immer noch kein Nutzen für das Objekt…

Die Bilder von damals gibt es hier… Haus der Alten

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Sportpark

Aufgegebener Sportpark, der trotz neuem Investor jetzt wohl auch nicht mehr zu zu retten ist. Auch die zugehörige Gaststätte ist bis auf die Grundmauer durchrandaliert worden. Es ist mir wie immer ein Rätsel, wie es soweit kommen kann das eine komplette Gaststätte und die beiden Hallen so zerstört werden. Das sah von außen so reudig aus, das ich gar nicht weiter geschaut habe und nur ein Bild von der Halle gemacht habe…

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Klüngelpack!

Der Plan: Mit dem Bus hoch ins Sauerland, da schlafen und ganz früh morgens raus und Sonnenaufgang gucken.
Umsetzung: Mit dem Bus ins Sauerland gefahren, einen sehr schönen Schlafplatz gefunden und dort geschlafen… und ja – mit dem früh raus hat leider nicht geklappt… Verdammt!
Wir waren zwar schon zeitig wach und hatten auch schon die Heckklappe auf, aber nach dem Kaffee doch irgendwie liegen geblieben und rumgeklüngelt. Aber egal, wir hatten auch als die Sonne schon aufgegangen war einen fantastischen Ausblick und die Täler lagen schön im Frühnebel…

H.d.O. die zweite!


(Foto: M.Kötter / Flickr )

2013 war ich bereits schon einmal vor Ort (der geneigte Follower erinenrt sich -> HdO ), aber ein weiterer Besuch ist lohnenswert und zusammen mit den Jungs aus dem Forum der guten Laune erst Recht.
Schon zu Kaiserzeiten entstand dieser Komplex mit Truppenübungsplätze, Kasernen und eine Turnschule. Als die Nazis das Gelände übernommen hatte, wurde der Komplex zum wichtigsten Nachrichtenzentrum des deutschen Reichs. Nach dem zweiten Weltkrieg entstand auf dem Gelände der größte sowjetische Militärstandort außerhalb der Sowjetunion. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung räumten 1994 die Russen auch diesen Standort und seither steht das Gelände leer.
Leider war – wie dieses Jahr bei jeder Fototour – das Wetter schlecht. Bei Regen, Nieselregen und schlechte Sicht waren die Außenaufnahmen leider nicht so richtig möglich.

Aber ein paar Bilder gibt es trotzdem… HdO

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Seebrücke Sellin

Ich hatte mich ja schon auf ein Foto von der Seebrücke in Sellin bei einem schönen Sonnenuntergang gefreut, aber leider spielte das Wetter so gar nicht mit. Schwierig war es auch keine Personen auf dem Bild zu haben, was mir auch trotz längere Wartezeiten nicht gelungen ist. Entweder Regen oder Personen im Bild, was anderes gab es nicht…

Noch zwei weitere Bilder gibt es hier… Seebrücke

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