Laerdaltunnel

Laerdaltunnel (Norwegen), mit 24,5km der längste Straßentunnel der Welt…
Besonderheiten an diesem Tunnel sind die innovative Art der Beleuchtung sowie die absichtlich leicht kurvige Streckenführung, die die Fahrer vor Ermüdung schützen und die Konzentration fördern sollen, wodurch auch die Verkehrssicherheit erhöht wird. Außerdem gibt es im Tunnel mehrere Halteplätze. Der Tunnel befindet sich in der Provinz Sogn og Fjordane und verbindet die Orte Aurlandsvangen in der Gemeinde Aurland und Lærdalsøyri in der Gemeinde Lærdal.

Noch ein Bild gibt es hier… Laerdaltunnel

Kjerag (Kjeragbolten)

Nachdem wir am Preikestolen waren und ich als Flachlandtiroler schon dachte schlimmer wird es nicht, belehrte mich der Aufstieg zum Kjerag eines besseren…
Der Kjerag ist einer der höchsten Gipfel an den Ufern des Lysefjords. In seiner näheren Umgebung befindet sich der Kjeragbolten. Ein großer zwischen zwei Felswenden eingekeilter Stein in etwa 1.000 m Höhe, fast senkrecht über dem Lysefjord. Gut 700 Höhenmeter bewältigt man auf der Wegstrecke von ca. 10 km. Teilweise sehr steiler Anstieg über blanken Fels, stückweise an Ketten. Aber wie auch schon am Preikestolen wird man mit einer unglaublichen Landschaft und oben am Plateau mit einer Aussicht belohnt, die nicht zu beschreiben ist. Wir wollten den Aufstieg schon fast nicht machen, da die Wetterprognosen nichts gutes vorhergesagt hatten. Aber wir hatten Glück und sind trocken rauf und runter gekommen. Bei Regen sollten man auch lieber nicht hochgehen, da die Felsen bei Nässe ziemlich glatt sind…

Weitere Bilder gibt es hier… Kjerag

Preikestolen

Der Preikestolen in Norwegen ist eine kantige Felskanzel, die sich 604 Meter über den Lysefjord erhebt.
Der Anstieg dauert je nach Ausdauer und Wetter zwischen zwei und mehr Stunden, doch dann erreicht man das ca. 25 mal 25 Meter große Felsplateau und kann die herliche Aussicht auf den Lysefjord genießen. Und das mit der Aussicht war noch so eine Sache, da es den Tag davor heftig geregnet hat, die ganze Nacht hatte es geregnet und morgens als wir aus den Bus schauten war es ziemlich diesig. Allerdings als wir auf dem Parkplatz angekommen sind klarte es auf und zeitweise schien sogar die Sonne. Der Weg hoch war sehr angenehm und auch schon zwischendurch konnte man die herrliche Landschaft genießen. Auf dem Plateau selber war ein ziemlich Menschenadrang, aber trotzdem konnte man die tolle Aussicht genießen. Der Abstieg gestaltete sich etwas schwierig, weil noch sehr viele Leute den Aufstieg gemacht hatten. Da es zum Teil einige Engstellen gibt und heutzutage ja auch keiner nur 5 Sekunden mal kurz wartet und jemand vorbei lässt, gab es ein ziemliches Gedränge zwischen auf und absteigenden Leuten. Aber nun ja, so isses halt…
Wir hatten unser Spaß, waren ziemlich im Arsch (und da wusste ich noch nicht was mich am Kjerak erwartet) und die Krawallbude hat anscheinend auch Musklen entdeckt die er noch nicht kannte…
Wir hatten versucht mit unserem Bus irgendwo in der Nähe die Nacht über zu stehen, aber die Suche nach einem Schlafplatz gestaltete sich ziemlich schwierig. In der ganzen Gegend war auch jeder noch so erdenklicher Stellplatz mit „no camping“ ausgezeichnet. Aber ganz in der Nähe ist das „Preikestolen Camping“ und das war für ne Nacht (ca.21€ für Bus und zwei Personen und Hund) soweit ganz ok…

Weitere Bilder gibt es hier… Preikestolen

Månafossen

Månafossen ist der größte Wasserfall Rogalands und der neuntgrößte Norwegens mit einer freien Fallhöhe von 92 Metern.
Vom Parkplatz aus folgt der teilweise recht steile und unebene Pfad dem Südostufer des Flusses. An den steilsten Stellen erleichtern Treppen und Ketten zum Festhalten den Anstieg. Vom Weg aus hat man bald freien Blick auf den unter Schutz gestellten Wasserfall, eine der größten Attraktionen Rogalands. Man kann auch wenn man möchte noch eine schöne Wanderung in dem Gebiet machen.

Kap Lindesnes

Was für den Norden das Nordkap ist für den südlichen Teil Norwegens das Kap Lindesnes. Es ist nämlich der südlichste Punkt des Landes – jedenfalls des Festlandes – und der auf dem Kap stehende Leuchtturm Lindesnes Fyr ist der älteste Leuchtturm des Landes. Leider spielte das Wetter nicht mit und wir mussten eine kurze Regenpause nutzen um das Kap zu besichtigen…

Rubjerg Knude Fyr

Der Leuchturm von Rubjerg Knude ist seit August 1968 nicht mehr in Betrieb auf Grund des Sandes, der Jahr um Jahr weiter ins Landesinnere wandert und mittlerweile alle Gebäude die um den Leuchturm mal standen mitgenommen hat. Anfang der 1990er Jahre beschloss die dänische Regierung das gesamte Gebiet unter Naturschutz zu stellen und den Sand frei wandern zu lassen. In den Jahren 1994 und 1996 entfernte man die Dächer zweier Gebäude weil die Gefahr bestand, dass diese unter dem Gewicht des Sandes einstürzen könnten. Im Jahr 2003 wurde auch vom vierten und letzten Haus das Dach abgenommen. Mittlerweile ist nur noch der Leuchturm da, der aber 2015 für seine letzte Lebensphase saniert wurde und nun auch wieder von innen begehbar ist…

Weitere Bilder gibt es hier… Rubjerg Knud Fyr

Video mit Bildern von damals bis 2017 gibt es hier… Rubjerg Knude damals bis Januar 2017

Hauptgewinn

…meiner!