Ölprinz

Tank von einem alten Treib- und Schmierstofflager der NVA.
Von 1940-1945 wurde auf dem Gelände Pentaerythrit produzierte. Pentaerythrit ist ein Grundstoff für die Herstellung des Explosivstoffes Nitropenta. Von 1945-1950 wurden mehrere Hallen des Werkes sowie alle Maschinen und Ausrüstungen durch Spezialdemontagekommandos der Roten Armee demontiert. Viele Gebäude wurden gesprengt, nur die Tanks blieben noch erhalten. Nach der Enteignung 1948 ging das komplette Werk in das Eigentum der Gemeinde über. 1951 übernahm die NVA nach einem Rechtsträgerwechsel das Hauptobjekt. Das einstige Methanol-Lager wurde ab 1963 als Treib- und Schmierstofflager der NVA genutzt. Mitte der 1970er Jahre wurde ein Doppeltank errichtet, der die bisherige Lagerkapazität mindestens verdreifachte. In allen Tanks wurde Kerosin gelagert. Mit dem Ende der NVA wurde das Objekt an die Bundeswehr übergeben. Nach kurzer Zeit wurde es als entbehrlich eingestuft und ging in das Vermögen der Finanzverwaltung des Bundes über. Damit endete die Nutzung als Betriebsstofflager…

Weitere Bilder gibt es hier… Ölprinz

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Sanatorium E. die zweite…

Gestern auf dem Rückweg aus Berlin habe ich noch mal kurz einen Zwischenstopp an dem alten Sanatorium in Potsdam gemacht. Ich war bereits 2011 schon mal vor Ort (der geneigte Follower erinnert sich -> Sanatorium E.) und ich habe mich arg erschrocken was dort in den letzten sechs Jahren passiert ist. Sicherlich ist das nicht ungewöhnlich oder jetzt überraschend, aber ich fand das Sanatorium damals echt toll und ärgere mich, das ich nicht zeitnah noch einmal hingefahren bin. Damals hatten wir nur einen kurzen Stopp auf dem Weg in den Urlaub gemacht. Das Klavier so wie einige alte Möbelstücke gibt es nicht mehr, mittlerweile alles kaputt gehauen und die ganze Bude vollgesprüht. Ich hatte die Kamera auch nur für das Wandbild mit dem Mönch rausgeholt, aber auch dafür komme ich ein wenig zu spät. Das Bild ist schon arg verwittert und wie so oft sprühen Spackos lästige tags oder irgendwelche sinnlosen Schmiererein an die Wände. Vor einem Jahr sah das noch richtig gut aus. Auch das Bild unter der Treppe ist kaum noch zu erkennen. Beim Durchgang durch das Haus habe ich noch eine Wandbild von dem Berliner Urban Art Künstler Plotbot KEN gefunden.

Die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude sind seit 1994 ungenutzt und verfallen immer mehr. Durch den Straßenneubau wurde bereits ein großer Teil des ebenfalls denkmalgeschützten großen Parks zerstört und eine Gebäudenutzung als Hotel oder Kindereinrichtung kommt wegen des Verkehrslärms wohl jetzt nicht mehr in Betracht. Echt schade drum…

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Plotbot Ken

Ringlokschuppen

Versteckt zwischen Bäumen und gänzlich ohne erkennbaren Gleisanschluss liegt der alte Ringlokschuppen, der um 1915 erbaut wurde. Mittlerweile ist aber alles zerfallen und es führen auch keine Schienen mehr zum Ringlokschuppen. Eher ein wenig zufällig bin ich an dem alten Bahnbetriebswerk vorbei gekommen und außer den Ringlokschuppen hab ich mir auch weiter nix angeschaut. Allerdings gibt es auch nicht viel mehr auf dem Gelände zu sehen…

Weitere Bilder gibt es hier… Ringlokschuppen

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Contiturm, frisch saniert…

Ein Blick aus dem Fenster meiner Wohnung zeigte mir schon, das wohl in den nächsten Tagen der Turm wieder ausgepackt wird und das Baugerüst verschwindet. Im März wurde der Turm ja eingerüstet und die Sanierung hat begonnen (der geneigte Follower erinnert sich -> Sanierung). Gestern habe ich kurz auf dem Heimweg angehalten und mir den fertigen Turm angeschaut und auf die schnelle ein paar Bilder gemacht. Es wird wahrscheinlich nicht lange dauern bis der auch wieder vollgeschmiert wird…

Weitere Bilder von dem Gelände gibt es wie immer hier… Conti Limmer
…und noch ein tolles Luftbild von Heiko Röbke -> Luftbild Contiturm

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Bergen

Eines unserer Ziele in unserem Norwegenurlaub war natürlich auch Bergen. Bergen ist die zweitgrößte Stadt Norwegens und liegt am inneren Byfjord an der Westküste Norwegens. Das Wetter spielte zum Glück auch mit, obwohl die Prognosen mal wieder nicht so gut waren. Das Hanseviertel Bryggen ist auch sehr schön anzusehen und auch einige Kreuzfahrtschiffe der Hurtigrouten lagen im Hafen. Seit 1979 steht das Hanseviertel Bryggen mit seinen etwa 60 Gebäuden auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO und gilt als bedeutendste historische Sehenswürdigkeit Bergens.
Wir sind einen Tag in Bergen unterwegs gewesen und auch der beschwerliche Weg hoch auf dem Berg hat sich gelohnt. Man hat dort eine sehr gute Aussicht auf Bergen und eine alte Flagstellung (N60°25.007 E05°19.285) kann man dort auch noch besichtigen…

Weitere Bilder gibt es hier… Bergen

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Tanum Sommerland

Ich hatte im Internet einige Bilder von dem Sommerland gesehen und da wir direkt daran vorbei gefahren sind, haben wir kurz halt gemacht und sind über das Gelände gegangen. Allerdings wurde mittlerweile alles abgerissen und nicht mehr viel erinnert daran, das hier mal ein Freizeitpark gestanden hat. Das einzige ist noch die Wasserrutsche die noch nicht abgebaut wurde. Das Gelände selber ist riesen groß, aber wir haben irgendwann abgebrochen da es nicht so viel zu sehen gab. Auch die Mittagshitze machte uns ein wenig zu schaffen und unangenehm waren auch die Zecken, die wir andauernd von unseren Klamotten abschütteln mussten…

Ein paar Bilder von der Rutsche gibt es hier… Sommerland