H.d.O. die zweite!


(Foto: M.Kötter / Flickr )

2013 war ich bereits schon einmal vor Ort (der geneigte Follower erinenrt sich -> HdO ), aber ein weiterer Besuch ist lohnenswert und zusammen mit den Jungs aus dem Forum der guten Laune erst Recht.
Schon zu Kaiserzeiten entstand dieser Komplex mit Truppenübungsplätze, Kasernen und eine Turnschule. Als die Nazis das Gelände übernommen hatte, wurde der Komplex zum wichtigsten Nachrichtenzentrum des deutschen Reichs. Nach dem zweiten Weltkrieg entstand auf dem Gelände der größte sowjetische Militärstandort außerhalb der Sowjetunion. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung räumten 1994 die Russen auch diesen Standort und seither steht das Gelände leer.
Leider war – wie dieses Jahr bei jeder Fototour – das Wetter schlecht. Bei Regen, Nieselregen und schlechte Sicht waren die Außenaufnahmen leider nicht so richtig möglich.

Aber ein paar Bilder gibt es trotzdem… HdO

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Seebrücke Sellin

Ich hatte mich ja schon auf ein Foto von der Seebrücke in Sellin bei einem schönen Sonnenuntergang gefreut, aber leider spielte das Wetter so gar nicht mit. Schwierig war es auch keine Personen auf dem Bild zu haben, was mir auch trotz längere Wartezeiten nicht gelungen ist. Entweder Regen oder Personen im Bild, was anderes gab es nicht…

Noch zwei weitere Bilder gibt es hier… Seebrücke

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VEB Chemiefabrik

Etwas abgelegen von der Großstadt liegt die ehemalige Chemiefabrik am Rand eines Kalksteingebietes. Seit 1999 stillgelegt, befinden sich die ehemaligen Chemiehallen, in denen seit Anfang des 20. Jahrhunderts insbesondere Schwefelsäure und Zement produziert wurden. Bis 1939 wurde dort Zement gebrannt, danach erwarb die Preußag im selben Jahr das Werk. Kriegsbedingt stellte man ab 1944 synthetisches Bauxit her. Nach dem Krieg demontierten die sowjetischen Besatzer das Werk komplett, ließen nur die Drehrohröfen-Anlage und leere Hallen zurück. 1950 wagte man einen Neuanfang und nutzte die Öfen zur Herstellung von Futterphosphat. Heute verfällt das Gelände. Nutzungspläne wurden ebenso verworfen wie begonnene Abbrucharbeiten, denn der teilweise meterdicke Stahlbeton und die enormen Altlasten ließen so manches Unternehmen an ihre Grenze stoßen.
Empfehlenswert und angrenzend an das ehemalige Chemiewerk ist der Museumspark mit seinen vielen technischen Bauwerken. Die Gebäude, Anlagen und Freiflächen sind für jeden Besucher und einem Eintrittspreis frei zugänglich.
Die alte Fabrik diente auch für so manche Filmkulisse und auch Musikvideos wurden hier schon gedreht… Blutengel

Weitere Bilder gibt es hier… VEB Chemiefabrik

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Freibad

Eher zufällig kamen wir an dem Freibad vorbei, welches schon seit 2009 geschlossen ist. Leider war sehr schlechtes Wetter, so dass ich nur eine kurze Regenpause hatte um mir mal ganz kurz das Bad anzuschauen. Aber viel gab es eh nicht mehr zu sehen. Anscheinend ist es trotz Bürgerinitiativen, Demonstration und Kundgebung wohl nicht möglich das Freibad erhalten zu können. Wie halt so oft…

Ein paar Bilder gibt es hier… Freibad

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Institut für Anatomie

Unterrichtsräume, Pathologie, Seziertische, Labore und Kühlräume für Leichen waren hier vor einiger Zeit noch vorhanden. Mittlerweile ein runtergekommenes und durchgerocktes Gebäude, was nur noch auf seinen Abriss wartet. Ein Discounter-Markt hat 2009 das Gelände erworben um dort ein Einkaufszentrums zu errichten…
Außer dem Hörsaal – und der hat es echt hinter sich – gibt es dort nichts mehr zu sehen. In den Gebäuden ist alles kurz und klein gekloppt und mit Graffiti vollgerotzt.

Weitere Bilder gibt es hier… Institut für Anatomie

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Berlin am Abend

Aussicht auf Berlin von der Dachterrasse (39.Stock) Park Inn Hotel, Alexanderplatz…

Endzeit