Alles wie immer…

Anscheinend ist die Sanierung vom alten Contiturm das einzige was auf dem Gelände auch mal geklappt hat. Ansonsten sieht man recht wenig von der geplanten Wasserstadt… – so wie in den letzten Jahren.
Das Wetter nochmal genutzt und einen kleinen Flug über das Gelände gemacht.

Weitere Bilder von dem Gelände gibt es wie immer hier… Conti Limmer

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Alpenwall, „Mussolini Bunker“

Der italienische Alpenwall wurde in den Jahren 1939 bis 1942 als befestigter Schutzwall gegen Deutschland errichtet. Heute ist er mit seine Hunderten von Bunkern ein stilles, aber imposantes Denkmal einer Epoche, zu der Südtirol noch immer eine schmerzliche Erinnerung hegt. Die Festungskette musste jedoch niemals ernsthaften Angriffen standhalten. In den Jahren von 1948 bis 1992 wurden Teile dieser Befestigungen weiter gegen die Bedrohung durch den Warschauer Pakt genutzt. Seit der Entmilitarisierung sind die Bunker dem Verfall preisgegeben.
Der Weg hoch ist schon ein wenig beschwerlich, aber absolut sehenswert und die Anstrengung hat sich wirklich gelohnt. Auf 2000m Höhe hat man eine herrliche Aussicht – soweit das Wetter auch mitspielt. In den Bunkeranlagen gibt es endlos scheinende Gänge und das Ganze auf mehreren Etagen…

Weitere Bilder gibt es hier… Alpenwall

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Johanniter Heilstätte die 3.te

Zuletzt war ich 2015 beim Treffen mit den Jungs vom „Forum der guten Laune“ vor Ort, letztes Wochenende trafen wir uns dort wieder. Es ist immer wieder sehr entspannend sich an der alten Heilstätte zu treffen um zu fotografieren, zu grillen, am Lagerfeuer sitzen und auch dort zu nächtigen. Hat man ja doch alles ziemlich selten auf einem Lostplace. Mittlerweile gibt es dort Strohbetten und auch andere Gelegenheiten zum schlafen. Auf dem Gelände selber ist das Schlittenhunde Erlebniscamp und ist auch rund um die Uhr bewohnt und bewacht. Zum fotografieren selber war es für mich nicht so interessant, da ich schon des öfteren dort war. Aber es ging dieses Jahr auch mehr um das Treffen selber. Ich bin aber trotzdem kurz durch die Gebäude gegangen und habe ein paar Bilder gemacht, auch wenn ich nicht meine richtige Kamera und so dabei hatte. Mittlerweile befinden sich alle der Gebäude in einem Zustand des stark fortgeschrittenen Verfalls, Teile des Daches sind eingestürzt und nahezu alle Fenster sind zerbrochen, so dass die Witterung den Verfall noch weiter begünstigt. Die Gebäude enthalten auch keinerlei Einrichtungsgegenstände mehr.

Die Lungen-Heilanstalt wurde im Jahre 1902 gegründet und war nur für die Behandlung von Frauen gedacht. Erst als in Folge der besseren hygienischen Verhältnisse in den 60er Jahren die Tbc-Erkrankungen zurückgingen, entschloß man sich 1962 erfolgreich, die Kureinrichtung zu öffnen um die Belegung wieder zu maximieren. 1968 wurde die Einrichtung von der NVA bzw. den Grenztruppen der DDR übernommen und als Militärkureinrichtung genutzt. Nach der Wende stand der Komplex von 1991 an leer. Dem Johanniterorden wurde die Heilstätte 1992 wieder übergeben, aber nur noch der Wind fegt hier durch die verlassenen Gebäude…

Weitere Bilder gibt es hier… Heilstätte

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Garage

Damals war ich gar nicht darauf vorbereitet das ich einen Zugang zu der Garage bekommen würde. Wir sind einfach nur so nochmal über das Gelände gegangen und hatten dabei festgestellt, das die eine der Türen offen stand. Ich hatte auch kein Stativ dabei und bei den Lichtverhältnissen wäre das echt von Vorteil gewesen. Darum gibt es jetzt die Bilder in s/w. – das geht immer… :)
Allerdings waren zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr alle Autos dort die ich bei meinem ersten Besuch gesehen hatte. Sehr schade.
Ich war ja schon mal auf dem alten Fabrikgelände ( der geneigte follower erinnert sich -> Verchromerei ), aber dort waren die Garagen verschlossen und ich konnte mir nur durch den Türschlitz die alten Autos anschauen und mit dem IPhone ein paar Bilder machen. Mittlerweile sind alle Autos weg – wohin auch immer.
Die ganze Geschichte um die alte Fabrik, dem ehemaligen Besitzer und den ganzen Autos ist schon ziemlich abgefahren. Anwohner hatten mir ein wenig davon erzählt und im Netz gab es auch noch einiges dazu zu lesen…

Weitere Bilder gibt es hier… Garage

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Galerie Wandbilder

Es ist ja immer wieder ein Thema, welches wir sehr oft diskutieren. Graffiti, Wandmalereien, Schmierereien oder irgendwelche lästigen Tags, mit denen zum Teil schützenswerte oder auch historisch wertvolle Gebäude besprüht oder bemalt werden. Oft stehe ich vor einem tollen Fotomotiv und ärgere mich, weil mal wieder sinnbefreite Schmierereien den Ort zieren. Grundsätzlich finde ich es zum Teil gar nicht so schlecht, wenn ich schöne und saubere Graffitis finde. Allerdings finde ich, dass man sich doch vorher Gedanken machen sollte ob es wirklich der richtige Ort für ein Graffiti ist. Aber das ist so ein Thema, wo man sich stundenlang drüber auseinandersetzen kann und da will ich jetzt auch gar nicht hin. Eher dahin, dass es Orte gibt wo Wandbilder und Graffitis meiner Meinung nach einfach hinpassen. Wobei ich mich eher über richtige Wandbilder erfreue und da gibt es wirklich richtig gute von. Wie zum Beispiel von den Streetart- und Graffiti-Künstler ROA, Klaas Van der Linden oder Plotbot Ken.

Darum habe ich mal auf meiner Fotoseite eine Galerie „Wandbilder u.Graffiti“ eingerichtet, wo ich tolle Wandbilder extra einstelle… Galerie Wandbilder u.Graffiti

„Wandmalerei ist eine Form der Malkunst, bei der das Bild auf eine Wand oder Decke so appliziert wird, dass sie fest mit dem Untergrund verbunden ist. Die Wandmalerei ist neben der Bildhauerei die älteste überlieferte Kulturleistung der Menschheit. Bei einer Wandmalerei versucht der Künstler, das charakteristisch Flächige der Wand zu wahren oder den Eindruck von Dreidimensionalität zu erzeugen …“ (Quelle Wikipedia)

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Ballsaal

Auf Durchreise während unserem Osterurlaub haben wir auch kurz an dem alten Ballsaal angehalten, der etwa um 1870 rum erbaut wurde und zu einem Gasthof gehört. Wie man auf den Bildern sehen kann, hat der Saal seine besten Tage längst hinter sich. Auch dieser ist nur noch betretbar, alle anderen Teile des Gebäudes sind bereits so verfallen, dass man sie ohne Gefahr nicht mehr betreten kann…

Weitere Bilder gibt es hier… Ballsaal

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Zechensiedlung Schlägel und Eisen

Vor dem ersten Weltkrieg wurde die Zechensiedlung erbaut und es sollten ca.600 Wohnungen für die Arbeiter der Zeche Zweckel entstehen. Nachdem die Zeche Zweckel die Förderung 1963 eingestellt hatte, begann auch in Gladbeck das Zechensterben. Der jetzige Zustand der „Schlägel und Eisen-Siedlung“ geht auf eine rund 15 Jahre andauernde Abwanderung und Vernachlässigung zurück. Fensterscheiben sind zerbrochen oder gar nicht mehr vorhanden, die Rolläden herausgerissen, von innen zugemüllt und zerstört, die Dächer von Bäumen bewachsen und zum Teil fehlen auch die Dachziegel. Es gab einige Investoren, aber geklappt mit der Sanierung hat es wohl nicht und mittlerweile kann man die Gebäude auch nur noch abreissen. Marodierende Jugendliche, Geisterjäger und Abenteuerlustige haben aber immer noch ein sehr großes Interesse an dem Ort…

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Rennstrecke von Reims-Gueux

Die Rennstrecke Reims-Gueux war von 1926 bis 1966 eine der wichtigsten und bekanntesten Motorsport-Strecken Frankreichs. Es gab immer wieder Veränderungen des Streckenverlaufs, der aber immer auf öffentlichen Straßen verlief. Ab 1970 wurde die Strecke nicht mehr für Autorennen genutzt. Die hohen Geschwindigkeiten und die zunehmend von den Fahrern verlangten umfangreichen Sicherheitseinrichtungen hätten erhebliche Umbauten und Investitionen erfordert. Diese wären aber bei einer nicht permanenten Rennstrecke kaum refinanzierbar gewesen. Am 11. Juni 1972 fanden die letzte Rennveranstaltung statt, danach wurde der Kurs offiziell geschlossen.
Teile der Boxenanlagen, Tribünen und Anzeigetafeln sind weiterhin vom öffentlichen und deshalb problemlos nachzufahrenden Straßenverlauf der ehemaligen Rennstrecke aus zu sehen…

Weitere Bilder gibt es hier… Reims

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Chateau Lumiere

Ich weiß gar nicht mehr wie viele Jahre es her ist, das ich mal etwas über dieses Chateau gelesen habe. Da es aber ziemlich weit weg ist, war es auch erstmal wieder von meinem Radar verschwunden. Letztes Wochenende hat es dann aber doch endlich mal geklappt und wir sind „mal eben“ vorbei gefahren.
Erbaut um die dreißiger Jahre und seit weit über 20 Jahren steht es leer. Was man eigentlich nicht verstehen kann, da es mitten im Ort steht und der Zustand für die lange Zeit des Leerstands recht gut ist.

Weitere Bilder gibt es hier… Chateau Lumiere

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