DSGVO – und nun…?

Ich habe mich die Tage mal mit dem neuen Gesetz der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) beschäfftigt, das am 25. Mai in Kraft treten soll. Allerdings werde ich nicht so richtig schlau daraus.
Hier mal ein Text dazu der mich etwas ins grübeln bringt…

„Mit der neuen DSGVO wird jedes digitale Foto, auf dem Personen zu erkennen sind, zu einer „Datenerhebung“. Hintergrund: Digitalkameras, Smartphones und vergleichbare Geräte fotografieren nicht nur, sondern speichern auch vielfältige Daten rund um die Aufnahme, zum Beispiel Uhrzeit oder per GPS den Ort. Diese Informationen lassen sich aus den so genannten EXIF-Daten des Bildes auslesen. Ohne Einwilligung der abgebildeten Personen dürfen künftig nur noch Mitglieder der „institutionalisierten“ Presse und des Rundfunks, also beispielsweise fest angestellte Fotografen, solche Bilder anfertigen und veröffentlichen. Freie Fotografen, Blogger oder auch Amateure, die Handyfotos auf der Straße schießen, brauchen eine Einwilligung der abgebildeten Personen – was in aller Regel völlig unrealistisch ist. Dabei müssen die Fotos nicht einmal auf Plattformen wie Instagram oder Facebook veröffentlicht werden. Schon die Aufnahme zählt als Datenerhebung und fällt damit unter die DSGVO. Der Datenschutzrechtler David Seiler aus Cottbus erklärt: „Das Fotografieren einer Person stellt eine Erhebung personenbezogener Daten dar: wie die Person aussieht, Alter, Geschlecht, Rasse, Ort und Datum der Aufnahme, Umstände der Aufnahme wie zum Beispiel Besuch einer Veranstaltung, Zusammensein mit anderen Personen etc.“

Ich kann nicht so richtige erlesen, ob dieses neue Gesetz auch für Privatpersonen gilt oder nicht. In einem Artikel steht ja, in einem anderen Artikel steht nein…
Frage: Wie seht ihr das…? Wie geht ihr in Zukunft damit um…?

Für ein paar Kommentare, Anregungen oder auch links die man sich mal ansehen sollte wäre ich dankbar…
Gruß Olli

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Ein Kommentar zu “DSGVO – und nun…?

  1. Mit dem Thema habe ich mich noch nicht ausreichend beschäftigt. Sorgen mache ich mir aber keine, da ich wenig Menschen fotografiere und wenn dann nicht veröffentliche.
    Wenn doch, dann brauche ich ja heute schon ein Modell-Einverständnis, da sollte dann jetzt halt noch ein wenig mehr drinstehen. Ansonsten bietet die neuste WordPress Version Funktionen für die Verordnung. Ist dann wichtig wenn sich Leute in deinem Blog anmelden können und damit Daten hinterlassen.

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