Geocaching – Rückblick 2010

Auch im Jahr 2010 bin ich wieder viel unterwegs gewesen und es gab mal wieder den einen oder anderen cache, der mir beim durchstöbern meiner gemachten caches sofort wieder in mein Gedächtniss gelangt ist.

Nach vier Jahren Geocaching habe ich es endlich geschafft. Die Mission „1000“ stand an und es wurde der cache Die Spur zum Gegenmuh (GC21BEH) in Lüneburg dafür ausgewählt. Dabei begleiteten mich Axel, Tobi, Jan und Bernd und es sollte ein sehr lange Nacht werden. Um 20:30 Uhr sind wir los und um 3:30 Uhr sind wir am Final angekommen. Der cache war sensationell ausgearbeitet, ein super listing, schöne Wegführung und ein super Final, was man so leider nicht beschreiben kann. Um 6:30 Uhr war ich wieder in Hannover und es hat sich wirklich gelohnt. Vielen Dank an alle für dieses tolle Erlebniss.

Das einsame Wochenendhaus (GC25XGT): Dieser cache war mal so richtig „lost“. In den 60er Jahren hatte ein Geschäftsmann ohne Baugenehmigung sich auf einem sehr idyllischen Fleckchen ein Wochenendhaus erbaut. Dieses wurde aber in den 80er Jahren entdeckt und die Stadt untersagte den Aufenthalt und das Bewohnen des Hauses. Folge dessen wurde „fast“ alles abgerissen. Wir trafen vor Ort noch einen älteren Herren, der uns auch etwas darüber berichten konnte.

Nightdream (GC1N3WR): Ein Nachtcache auf einem Truppenübungsplatz in Hildesheim, der noch bis 1993 von der Britische Rheinarmee genutz wurde. Eine super Runde, die ich spontan mit prof.Bolz angegangen bin. Tolle Stationen und auch von der Wegstrecke sehr anspruchsvoll. Leider ist der cache mittlerweile im Archiv gelandet. Sehr schade wie ich finde, den diese Art von cachen gefällt mir besonders gut.

Besonders gefallen hat mir auch dieses Jahr wieder das cachen in Schweden. Meist schöne Dosen an noch schöneren Orten, die nicht unbedingt als -drive in- zu machen sind. Und das ist auch gut so ;) Zwei caches haben mir dieses Jahr in Schweden besonders gut gefallen. Owl island (GC974C): Direkt am Meer gelegen und auch der Weg zum cache einfach nur schön. Der cache, der schon seit 2002 gelistet ist, lag zwischen Felsen nah am Wasser und zur Freude auch noch eine Mun-Box. More Kastell (GCJ50C): Gelegen in einer ca.10km langen Schlucht umgeben von bis zu 40 Meter hohen Felswänden. Entstanden ist die Schlucht vor ca.10.000 Jahren in der letzten grossen Eiszeit. Bei dem cache hatte ich mich zuerst über die Wertung von T4 gewundert, aber angekommen am Ziel wusste ich schließlich auch warum.

Die Nebel von (Gö)Avalon (GC23GRW): In dem Podcast der Dosenfischer hab ich das erste mal von dem cache gehört und mich gewundert, das niemand so richtig etwas von dem cache selber erzählt. Jetzt, wo ich den cache gemacht habe, weiß ich auch warum :) Sehr geniale Idee, auf die man erstmal kommen muss. So macht auch cachen in urbaner Umgebung richtig Spaß. Ich hatte mich zuerst ein wenig über das listing gewundert, denn die Bedingungen um den cache zu machen hörten sich schon ein wenig seltsam an. Aber es passt alles so wie es dort steht. Eine absolute Empfehlung und auch die etwas weitere Anfahrt hat sich dafür gelohnt.

Radtour nach Hannover (GCWBER): Nachdem ich im letzten Jahr mit Jan und Bernd den Hinweg nach Hildesheim geradelt bin, war der Rückweg mit der Bella dran. Der Weg ging an der Innerste, über den Stichkanal, Mittellandkanal und die Eilenriede nach Hannover. Die Tour war bestens ausgearbeitet, das Wetter spielte mit und das finden der einzelnen Station gestalltete sich auch nicht so schwierig. Insgesamt sind wir den Tag 71km geradelt…

Speer der Götter (GC1T5K7): Ein schönes Erstlingswerk im Hermann-Löns-Park. Man kann eigentlich gar nicht so viel dazu schreiben, aber der cache hat mir totalen Spaß gemacht. Staionen mit super Ideen und der Park ist für die Runde auch bestens geeignet. Liegt unter den Top 5 in diesem Jahr…  Danke „abern“

Sauanstrengend: Barenburg (GC1QJ75): Der war gut… richtig gut :) Eine Wanderung von 14,5 Kilometern im Deister (Osterwald). Zusammen mit Bella, prof.Bolz und den Hunden bei schönsten Herbstwetter diese „sauanstrengende“ Runde absoviert. Sauanstrengend, weil doch einige Höhenmeter zu bewältigen waren. Es war ein toller Ausflug und es ist genau das, was mir am Geocaching auch immer noch eine riesen Freude bereitet. Raus in die Natur, sich körperlich betätigen und neue Gegenden zu erkunden…

Was mir auch richtig gut gefallen hat, waren die Cachetouren mit dem Motorrad. Ich habe dieses Jahr zwei Touren mit Arne (tikki_barber) zusammen gefahren. Dabei haben wir bei der Tour durch Sachsen-Anhalt durch Zufall an einem cache halt gemacht, der richtig Klasse war. Drohneturm (GC245Y6): Ein Tradi an einem Turm aus dem 15.Jahrhundert, der mit D4,5 und Motorradklamotten an, doch schon eine Herrausforderung war. Ein sehr schöner Ort, wo wir uns auch eine ganze Weile aufgehalten haben.

Sicherlich gab es bestimmt noch den einen oder anderen schönen cache den ich gemacht habe, aber diese genannten waren die ersten die mir sofort eingefallen sind…

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3 Kommentare zu “Geocaching – Rückblick 2010

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